Print

Blog


In our blog we would like to give you valuable contributions to topics such as ADS-B, Mode-S, MLAT, flight tracking, antennas and 1090 MHz.
If you are interesed in a special subject, please let us know at: support@jetvision.de

Published on by

Luftaufsicht leicht gemacht: Jetvision hilft mit Flight Director am Tag der Deutschen Einheit aus

Read entire post: Luftaufsicht leicht gemacht: Jetvision hilft mit Flight Director am Tag der Deutschen Einheit aus

Koordinierte Luftraumüberwachung mit der Polizei. Durchsetzen einer TMZ/RMZ- sowie einer ED-R Flugzone. Die Spitze der deutschen Politik kommt per Helikopter. Diese Eckdaten sah Sören Kahle, Flugleiter am Flugplatz Halle/Oppin, zum 03.10.2021 auf sich zufliegen. Klar war: Die offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Halle (Saale) würden den Flugplatz mit etwa 30.000 Flugbewegungen pro Jahr vor ungewohnte Herausforderungen stellen.

“Normalerweise regeln wir den Flugverkehr ganz klassisch per Funk und mit Sichtkontakt. Wenn hier aber der Einsatz von Polizeihubschraubern koordiniert werden soll, dann wollte ich mich nicht rein auf Funksprüche verlassen, wenn es irgendwie möglich ist”, meint Kahle mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit.

 

 

Startbereit zur Luftraumdurchsetzung: Ein Hubschrauber der Polizeistaffel auf dem Flugplatz Halle/Oppin.

 

Unkomplizierte Hilfe aus Bayern

 

Also gab’s den Hilferuf an Jetvision - und es wurde möglich. Kahle wusste, dass die bayrische Firma ein neues Produkt für Flugplätze und kleinere Flughäfen in der Entwicklung hat, was die Flugbewegungen auf einer grafischen Oberfläche in Echtzeit anzeigt. Jetvision-Geschäftsführer Günter Köllner hat, ohne zu zögern, sofort seine Unterstützung zugesagt und stellte innerhalb weniger Tage die Software zur Verfügung: “Halle/Oppin hatten wir im Zuge unseres Markenversprechens, in Deutschland flächendeckend Flugbewegungen bis auf Baumwipfelhöhe darstellen zu können, bereits letztes Jahr mit einer unserer Mobile Sensor Stations ausgerüstet”, erzählt Köllner zur Historie des kleinen Projekts. “Zusätzlich bekam der Flugplatz Zugriff auf unser MLAT-Netzwerk mit seinen 200 Bodenantennen in ganz Deutschland. Somit bekamen sie eine bequeme, filterbare Kartendarstellung mit allen Flugobjekten in 100 km Umkreis”, so der Geschäftsführer.

 

Flugs wurde am Tower in Sachsen-Anhalt ein zweiter Arbeitsplatz eingerichtet, auf dem Flight Director läuft. In der aktuellen Version der Software stehen noch nicht alle Features - die Verbindung zu Kassensystem und weiteren Aspekten der Flughafenlogistik sind etwa noch in Entwicklung. Aber allein die Hauptfunktionen machten Kahle die Arbeit deutlich leichter: “Ich habe mir die Übersichtsgrafik mit den individuell eingezeichneten Flugplatzrunden von Halle/Oppin meist nach Flughöhe oder Geschwindigkeit gefiltert. So sehe ich nur den für uns relevanten Flugverkehr. Zusätzlich kann ich einzelne Flugzeuge selektieren: Wer nur im Überflug ist, wird per Klick ausgeblendet. Wer im An- oder Abflug ist, wird in grün hervorgehoben,” lässt der Flugleiter die Bedienung der Software Revue passieren.

 

jetvision-tdde-halle-02

 

Die Flugleiter Giso Neubauer und Sören Kahle bei der Arbeit mit dem Flight Director.

 

Technik wie auf dem Großflughafen

 

Spannend war der Anflug von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die eine Rede bei den Feierlichkeiten hielt. Ihre Maschine sei durch das Kennzeichen im Flight Director leicht zu identifizieren gewesen und die Bahn gegenüber anderen Maschinen war schnell freigemacht. “Und ein kleines Flugzeug musste tatsächlich von einem Polizeihubschrauber abgefangen werden. Wir hatten sie auf dem Display dank der eingezeichneten Flugsonderzonen schnell als Problemfall erkannt und uns mit der Polizei koordiniert”, freut sich der Flugleiter.

 

“Die hohe Präzision und die übersichtliche Darstellung erleichtern Entscheidungen ungemein. Gut möglich, dass wir den Flight Director dauerhaft behalten. Damit war es, wie für einen großen Flughafen zu arbeiten.”, sagt Kahle rückblickend. Köllner wirft nicht ohne Stolz ein: “Nur mit präzisieren Daten! Große Flughäfen verlassen sich auf Radarsysteme. Die enthalten durchaus weniger Daten als unser Netzwerk, was aus den Signalquellen ADS-B, MLAT und FLARM die Position von Fliegern sehr genau trianguliert. Und das auch in Flughöhen von 30-500 m, um die Flugkundschaft von kleinen und mittelgroßen Flughäfen sowie Flugplätzen zuverlässig auf dem Schirm zu haben.”

 

Das Jetvision Produkt Flight Director, eingesetzt am Flugplatz Halle/Oppin zur Luftraumaufsicht anlässlich des Tages der Deutschen Einheit am 03.10.2021. Mehr Infos unter https://shop.jetvision.de/epages/64807909.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/64807909/Categories/jetvision_Flight_Director

 

Flight Director - Live Mitschnitt, Tag Dt. Einheit, 03.10.21 Flugplatz Halle/Oppin | Jetvision

Live Mitschnitt - Standard-Ansicht mit implementierten Platzrunden in Halle/Oppin, sowie ED-R und RMZ/TMZ Flugzonen.

App

Streetview - Live Mitschnitt, Tag Dt. Einheit, 03.10.21 Flugplatz Halle/Oppin | Jetvision

Live Mitschnitt - Streetview mit eingebundenen Luftraumzonen.

App

ATC-Radarview - Live Mitschnitt, Tag Dt. Einheit, 03.10.21 Flugplatz Halle/Oppin | Jetvision

Live Mitschnitt - ATC-Radarview mit Vektordarstellung der Flugbewegungen und eingebundenen Luftraumzonen.

App

Read entire post
Published on by

Is it a simple dongle in the Air!Squitter?

Read entire post: Is it a simple dongle in the Air!Squitter?

Currently we're quite often asked if there is a dongle inside the Air!Squitter? No, there isn't!

The ADS-B receiver section of the Air!Squitter is equal to the Mode-S Beast and Radarcape. Both based on a FPGA and highly optimized SDR algorithm. Just we left some options away, like video out and antenna diversity.
A dongle based receiver never reaches the sensitivity of our receiver, and it never provides high precision Multilateration, because it has no GPS timestamps.

Just for the FLARM option we're using a dongle in parallel, and even here not just the cheap R820T2 dongle but the significantly better RTL-SDR dongle.

Read entire post
Published on by

FLARM Range Improvement

Read entire post: FLARM Range Improvement

English Version

German Version

FLARM Range Improvement

A well-known shortcoming of many FLARM systems in airplanes is the low reception range. Many users wish for an improvement here and would like to receive other FLARM equipped aviators at a greater distance.

Why is an improvement in range desired? On the one hand, the area of "situational awareness" cannot be large enough; on the other hand, the low standard range of fast airplanes makes little use, since the reaction time is usually too short. Not least because of this, a larger foresight is desirable for the glider pilots, because then other gliders can be recognized in a good thermals far away.

Technically, the increase in the reception range can only be solved by a higher sensitivity of the receiving system, since the transmission parameters of the FLARM devices are fixed and must not be changed. A simple preamplifier between the antenna and the FLARM device is not applicable here, because FLARM devices also transmit, which would destroy any normal receiver preamplifier, and the transmission signal would not reach the antenna.

Jetvision now has solved this problem and developed two new products: 
FLARM BOOSTER  and FLARM BOOSTER PLUS. An optimized low-noise preamplifier typically increases the range of the FLARM device up to four times, and bypasses the transmission signal unmodified. Switching from receive to transmit is done automatically. Existing antennas can be used with the FLARM BOOSTER, the FLARM BOOSTER PLUS comes with an attached optimized antenna. Both devices can be powered over the antenna cable (5V-15V), which greatly simplifies the installation of the preamplifier or the antenna.

 

FLARM Reichweite verbessern

Ein bekanntes Manko vieler FLARM Systeme in Flugzeugen ist die geringe Empfangs-Reichweite. Viele Anwender wünschen sich hier eine Verbesserung und möchten andere mit FLARM ausgerüstete Flugzeuge auch aus größerer Entfernung empfangen.

Warum ist eine Verbesserung der Reichweite gewünscht? Zum einen kann der Bereich der „Situational Awareness“ nicht groß genug sein, zum anderen nutzt die geringe Standard-reichweite bei schnellen Flugzeugen wenig, da die Reaktionszeit meist zu kurz ist. Bei den Segelfliegern ist nicht zuletzt auch deshalb eine größere Vorausschau erwünscht, da dann andere Segler in einer guten Thermik auch weit entfernt erkannt werden können.

Technisch gesehen ist die Vergrößerung der Empfangsreichweite nur durch eine höhere Empfindlichkeit des Empfangssystems zu lösen, da die Sendeparameter der FLARM Geräte feststehen und nicht verändert werden dürfen. Ein einfacher Vorverstärker zwischen Antenne und FLARM Gerät ist hier nicht anwendbar, da FLARM Geräte auch senden, was jeden normalen Vorverstärker zerstören würde, und das Sendesignal nicht mehr zur Antenne käme.

Jetvision hat sich dieser Problematik angenommen und zwei neue Produkte entwickelt: FLARM BOOSTER und FLARM BOOSTER PLUS. Ein optimierter und rauscharmer Vorverstärker erhöht die Reichweite des FLARM Gerätes typisch bis zum Vierfachen, und leitet das Sendesignal unverfälscht durch (Bypass). Die Umschaltung von Empfang nach Senden erfolgt dabei automatisch. Mit dem FLARM BOOSTER können vorhandene Antennen benutzt werden, der FLARM BOOSTER PLUS kommt mit einer auf ihn zugeschnittenen, angebauten Antenne. Beide Geräte können über das Antennenkabel mit Strom (5V-15V) versorgt werden, was den Einbauort des Vorverstärkers oder der Antenne erheblich vereinfacht. 

FLARM Reichweite

Read entire post
More about: 868, 868 MHz, FLARM