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Helium-Mining mit Funk-Hardware aus der Luftfahrtszene

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Der perfekte Verstärker für uns!”, freut sich der technikversierte Youtuber des Kanals “Crypto Mining & Trading” in seinem Video zu Helium-Hotspot-Mining. Mithilfe des jetvision-Verstärkers konnte er die Leistungsfähigkeit seines Hardware-Setups nach eigenen Angaben um 30 % steigern. Und brachte so die hohe Nachfrage rund um Hardware für das Schürfen von Helium Network Tokens (HNT) zu jetvision ins Haus. In kürzester Zeit gab es in unserem Shop einen deutlichen Anstieg bei den Verkaufszahlen von Funk-Equipment wie dem FLARM Booster. Und Unmengen an Rückfragen bzgl. des idealen Einsatzes unserer Hardware. Grund genug, damit wir uns damit befassen. 

 

Internet of Things mittels Funk

 

Wie groß ist der Helium-Boom? Anfang 2021 gab es rund um den Globus noch 15.000 Helium-Hotspots. Mittlerweile sind es weltweit 680.000. Die Begeisterung scheint keine Grenzen zu haben. Doch wozu dient das Helium-Netzwerk eigentlich?

 

Im Gegensatz zu klassischem Krypto-Mining nach Bitcoin und Co. benötigt man für’s Helium-Mining keine große Rechenpower mit entsprechendem Stromverbrauch. Sondern nur ein erschwingliches Setup aus Internetanbindung, Hotspot und Antenne. Der Hotspot verbindet sich mit denen anderer Firmen und Privatpersonen und bildet zusammen ein LoRaWAN-Netzwerk. Diese Form von drahtloser Verbindung hat zwar eine geringere Datenrate als Mobilfunk-basierte Netzwerke, ist aber auch deutlich günstiger, energieeffizienter und verfügt über eine höhere Reichweite. Das dezentrale Netzwerk versorgt Geräte aus dem Internet of Things (IoT), z.B. E-Mobilität wie etwa E-Scooter oder intelligente Hundehalsbänder mit Internetverbindung – ganz ohne WLAN oder SIM-Karte. Betreiber von Hotspots werden über die Helium-Blockchain für das Abdecken von Gebieten mit HNT belohnt. Je größer die Abdeckung über den Hotspot, desto größer die Vergütung. Jeder, der also momentan Helium-Hotspots im Büro oder den heimischen Dachboden installiert, unterstützt der Verbreitung des funk-basierten IoT. Und bei drahtloser Datenübertragung kommen wir als Hersteller von hochqualitativer Funkhardware aus der Luftfahrtszene ins Spiel.

 

Warum mischt ein Hersteller von Funktechnik beim Krypto-Mining mit?

 

Wir sind selbst keine Miner und reden nur dort mit, wo wir kompetent sind. In der Luftfahrt zuhause, sorgen wir dort mit unserer effektiven Hardware dafür, dass schwache Funksignale über weite Strecken empfangbar werden. Und darum geht es letztendlich auch beim Helium-Mining.

 

Unsere Produkte wie der jetvision FLARM Booster sind mit 868 MHz auf demselben lizenzfreien Frequenzband zuhause wie LoRaWAN in Europa. In Nordamerika läuft beides auf 915 MHz und mit höherer Sendeleistung, weswegen jetvision auch dafür einen Booster ins Sortiment bringen wird. Solche Verstärker sorgen eigentlich bei kleinen Flugzeugen und Segelfliegern dafür, dass diese möglichst früh die Positionen anderer Flugzeuge in der Luft kennen und somit Kollisionen vermeiden können. So kann die Luft-zu-Luft Reichweite von FLARM von den üblichen 5 km dank des FLARM-Boosters typischerweise bis zu vervierfacht werden. 

 

Profi-Tipps für das Hardware-Setup beim Helium schürfen


Benutzt man den Verstärker für eine Boden-zu-Boden-Verbindung wie zwischen Helium-Hotspots, kann auch die Sensitivität von LoRaWAN erhöht werden. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, andere Knotenpunkte des Netzwerks zu erreichen. Unter den richtigen Voraussetzungen wird die Funkverbindung zusätzlich besser, weil das Signal-zu-Rauschverhältnis verbessert wird. Soweit die Theorie.

Diese Qualität kommt aber nur zum Tragen, wenn die Hardware auf die richtige Weise und unter möglichst guten Umgebungsfaktoren eingesetzt wird. Deshalb wollen wir in den nächsten Artikeln grundlegendes Wissen für Funkverbindungen teilen, mit Mythen aufräumen und ausführlicher auf die meistgestellten Fragen eingehen. Zusätzlich möchten wir der Mining-Community verlässliche Fakten zu unseren hochwertigen und langlebigen Produkten aus europäischer Fertigung an die Hand geben, anstatt mit übertriebenen Werten in Datenblättern Marketing zu betreiben.